News arrow News arrow 31.05.2011 - Championsleague Final Four in Köln
   
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Nach Friesenheim vor einer Woche folgte gleich darauf die nächste Reise. Am Samstagmorgen ging es für die Reisegruppe „Mutti“ früh um 5:30 Uhr in Lübeck mit Zwischenstopp in Hamburg Richtung Köln auf die Autobahn.  Zu dem Zeitpunkt wussten wir noch nicht, dass es nicht nur Unterwegs auf den Straßen auf und ab gehen würde sondern beim Halbfinalspiel unserer Jungs mit unseren Gefühlen ebenso.

Die Hinfahrt in unserem 17er Reisebus gestaltete sich sehr lustig und wie immer feucht fröhlich. Bevor wir zur Lanxess Arena nach Köln reinfuhren, bezogen wir noch schnell in Leverkusen unser Hotel. Dann ging es auf zur Halle. Das bunte Rahmenprogramm vor der Arena sorgte schon für gute Stimmung und Vorfreude auf die Halbfinalspiele. Die erste Partie der Löwen gegen Barcelona wollten wir eigentlich ganz entspannt dort oben unter dem Hallendach verbringen, aber kurz nach Anpfiff fieberten wir schon mit den Löwen mit und zudem stieg auch schon die Spannung auf unser Spiel.

Das Resümee der 1. Partie fiel bei uns recht deutlich aus. Insgesamt war es kein gutes Championsleague Spiel und die Rhein-Neckar Löwen schafften es leider nach ihrem Zwischenspurt nicht, an Barcelona vorbeizuziehen. Stattdessen machten sie wieder einige Fehler, so dass Barcelona letzten Endes als erster Finalist des Turniers feststand. Dann wurde es immer aufregender. Würde der HSV es besser machen? Und würden wir jetzt ein tolles Championsleague Halbfinal erleben dürfen?

Die Antwort lautet: NEIN! Der HSV unterlag mit 23:28 gegen Ciudad Real!
Wie in der Einleitung schon erwähnt war dieses Spiel das reinste auf und ab und auch nach diesem 2. Spiel waren wir Zuschauer da oben wieder einer Meinung. Nämlich, dass man ja durchaus ein Spiel gegen eine starke Mannschaft wie Ciudad verlieren kann, aber bitte nicht so. Der Wille war schon erkennbar, aber auch in dieser Partie wurden reichlich Bälle weggeschmissen und gegen diese gegnerische Abwehr kein Mittel gefunden. Zudem sorgen gelbe Leibchen für dolle Bauchschmerzen. Selbstverständlich darf man behaupten, dass wir ja deutscher Meister sind und jetzt auch am Ende einer Saison die Kräfte nachlassen usw. , aber dennoch hätten wir Fans uns gewünscht, dass man sich mit dem Minimalziel nicht zufrieden gibt und eine bessere Leistung zeigt, als die, die uns dort in Köln geboten wurde.

Mit getrübter Stimmung machte unsere Reisegruppe sich am Abend dann auf den Weg nach Leverkusen zum Brauhaus Mansforter Hof, wo bereits einige Kölsch und das Essen auf uns warteten. Immerhin das hat gut geklappt….

Am Sonntag nach dem Frühstück bot sich uns noch die Gelegenheit einen Abstecher in die Kölner Innenstadt zu machen, bevor es zu um 13 Uhr wieder zur Lanxess Arena ging. Nun hieß es zwar für den HSV ein Spiel um die goldene Ananas zu bestreiten und dennoch sich mit einer hoffentlich besseren Leistung als am Vortag aus dem Turnier zu verabschieden. Immerhin gelang es dem HSV beim Spiel gegen die Löwen eine klare Linie zu spielen und uns Fans die enttäuschte Haltung wieder zu nehmen und das Spiel um Platz 3 für sich zu gewinnen.

Das rein spanische Duell im Finale war lange Zeit sehr ansehnlich und ausgeglichen. Als Barcelona dann zum Ende der 2. Halbzeit deutlich in Front lag nutzte die Reisegruppe „Mutti“ die Chance sich schon mal auf den Weg zum Bus zu machen. Schließlich hatten wir noch eine lange Heimreise vor uns und viele mussten am Montag ja auch noch früh wieder zur Arbeit. Trotz Müdigkeit wurde auf der Rückfahrt noch ordentlich zu Schlagermusik mitgerockt und mitgesungen. Ab Mitternacht wurde es dann allerdings ruhiger im Bus. Müde und erschöpft stiegen wir Hamburger dann gegen 2:30 Uhr in Hamburg aus und die verbliebenen Lübecker machten sich auf den Weg zur letzten Etappe.

Was bis jetzt geblieben ist, ist etwas Müdigkeit :-) , Enttäuschung über das EHF Halbfinalspiel, Freude über den Sieg des Spiels um Platz 3 und die Vorfreude auf die Meisterschale am Mittwochabend und Vorfreude auf das bevorstehende Wochenende in Balingen (Liebe Mannschaft: bitte zum Abschluss kein Gurken-Spiel dort abliefern) und die Freude auf die große Party am Sonntag auf dem Rathausmarkt.

Let’s rock!

Verfasserin: Michi

 
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