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Am 9. und 10. Juli 2011 war es endlich wieder soweit. Die Fan-Clubs Blau-Weiß und Störtebeker empfingen die Fan-Clubs aus Gummersbach, Minden, Dessau, Flensburg, Kiel, Lemgo und Berlin im Sportzentrum Ellerbek zum 2. Blau-Weißen Störti-Cup.
Das Motto und das meist gespielte und gesungene Lied war:
Richtig: Schatzi schenk mir ein Foto.
Und damit es auch ja keiner vergisst wurde es zu jeder Gelegenheit wieder gesungen.
Die erste Überraschung des Turniers fand bereits am Freitagabend statt. Um 18 Uhr hatte sich eine kleine Schar von Helferinnen und Helfern getroffen um nach Schlüsselübergabe die Einkäufe, die Tombola u.v.m. im Sportzentrum Ellerbek einzuladen und den Spiegelsaal bereits mit Tischen und Stühlen zu bestücken. Nach getaner Arbeit ging es für das Gros der Helfertruppe noch zum Abschlussessen zu Inge und Rainer´s Stammgriechen Dimi. Gut gesättigt und müde ging es zurück zur Halle. Dort noch einen kurzen Rundgang gemacht, ob alles in Ordnung ist und:
Die 1. Überraschung stand in der Tür:
Lemgo!
Ich blickte in drei freudestrahlende Gesichter und Marcel verkündete: So, wir sind da!
Mein Gesicht muss weltklasse gewesen sein. Ich dachte, ich hätte Halluzinationen… Was macht Ihr denn hier? Ich habe Dir doch geschrieben, dass wir bereits Freitag anreisen werden, kam es wie aus der Pistole geschossen aus Marcels Mund. Nein, dass hatte er nicht. Denn hätte er mir geschrieben, dass sie am Freitag anreisen wollen, hätte ich zurückgeschrieben, dass das nicht geht. Jetzt standen sie aber zu acht vor der Tür. Sieben Erwachsene und ein Kind. Zwei wollten die Nacht eh auf der Reeperbahn verbringen und was machten wir mit dem Rest? Kurzerhand den Rest in die Halle verfrachtet. Dann noch zusammen ein Absackerbier getrunken und dann war Schlafenszeit.
Und jetzt war er da, der Samstagmorgen. Schnell noch ein gemeinsames Frühstück mit den Lemgoern eingenommen und dann mit den weiteren Vorbereitungen angefangen. Nach und nach trudelten immer mehr Helfer ein und so gingen auch die restlichen Vorbereitungen schnell von der Hand.
Es war 10:30 Uhr und so langsam wurde ich ungeduldig. Außer Lemgo noch keine Mannschaft da. Aber dann kamen sie nach und nach alle. Nur Gummersbach schaffte es leider nicht zur Begrüßung, da sie im Stau standen.
Mit etwas Verzögerung starteten wir die Begrüßung. Christoph Wendt, Geschäftsführer des HSV Handball, war zur Begrüßung gekommen und richtete ein paar Worte an die Fans und hatte als Gastgeschenk für jeden Fan-Club eine Chronik des HSV Handball dabei. Danke, Christoph.
Und dann ging es endlich richtig los.
Mit den Spielen und mit dem Verkauf der Tombola-Lose, die reißenden Absatz fanden. Olli und Linda haben dafür gesorgt, dass die Tombola-Lose sehr schnell ausverkauft waren. Genauso schnell waren nachher auch alle Preise abgeholt. An dieser Stelle möchte ich mich auch noch mal bei allen Firmen und Privatpersonen bedanken, die die Tombola so großzügig unterstützt haben.
Silke von den Störtis sorgte von Turnierbeginn an tatkräftig dafür, dass müde Muskeln wieder munter wurden und unterstützte das Turnier ganz uneigennützig auf der physiotherapeutischen Seite. Dafür auch noch einmal ganz herzlichen Dank! Von Deiner Aktion waren viele begeistert!
Wir haben an diesem Samstag viele gute Handball-Spiele zu sehen bekommen und zum Glück sorgte auch die ein oder andere Mannschaft dafür, dass auch der Spaß nicht zu kurz kam. Danke, liebe Schwarz-Weißen aus Kiel und liebe Wikinger aus Flensburg! Das hat Spaß gemacht!
Die Spiele am Samstag vergingen wie im Flug, obwohl wir durch die etwas verspätete Begrüßung und die ein oder andere Verletzung etwas im Verzug waren. An dieser Stelle möchte ich allen verletzten Spielerinnen und Spielern gute Besserung wünschen.
Sehr zu meinem Bedauern stand nicht für alle Mannschaften der Spaß im Vordergrund. Etwas zu ehrgeizige Berliner sorgten dafür, dass es immer wieder Gesprächbedarf und sehr hitzige Diskussionen gab. Das war sehr anstrengend und aus meiner Sicht absolut nicht nötig.
Nach dem letzten Spiel ging es dann nahtlos zum Abendessen über. Es gab drei Gerichte zur Auswahl. Spanferkel, Pute und Vegetarisch. Die Mannschaften hatten vorher die jeweilige Personenzahl für das jeweilige Gericht gemeldet und so dachten wir, dass wir gut vorbereitet sind.
Leider reichte das Spanferkel nicht und so kamen Lutz, Inge und ich noch einmal ordentlich ins Schwitzen. Wir haben dann entschieden weiter zu grillen (hier ein ganz großes Danke schön an Karli, Reiner, Ulli, Sven und Helga, die mit unermüdlichem Einsatz weitergegrillt haben, bis alle satt waren). Lutz sorgte dann für den Grillnachschub und so haben wir dann doch alle satt bekommen. An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal bei unseren Freunden aus Dessau und Gummersbach für das entgegengebrachte Verständnis bedanken. Das war spitze von Euch! Für Insider: Zwischen Gummersbach und Hamburg steht es jetzt 1:1.
Nachdem Abendessen gab es dann zwei Optionen:
Die eine war sich das Viertelfinale zwischen Deutschland und Japan bei der Frauen-WM anzuschauen (danke Rainer für die Organisation und Bereitstellung des Fernsehers), die andere sich ein wenig zu der Musik von DJ Kai einzusingen und einzutanzen.
Der Wettergott hatte an diesem Wochenende auch wieder ein Einsehen mit uns. Es blieb den ganzen Abend trocken und so konnten wir auch gemütlich draußen sitzen. Danke, Petrus!
Nach dem leider verlorenen Viertelfinale der Deutschen bei der Frauen-WM kam die Party dann richtig in Schwung. Es wurde sehr viel gesungen und getanzt. Die von Frauke im Bierkönig gekaufte CD sorgte für gute Stimmung und DJ Kai wusste die Leute immer wieder auf die Tanzfläche zu bekommen. Das war wieder spitze Kai! Und denk dran für 2013 bist Du bereits gebucht.
Dreimal hintereinander Schatzi schenk mir ein Foto sorgte dann für den musikalischen Abschluss und gegen 3:30 Uhr waren dann fast alle in der Tennishalle und versuchten noch ein wenig zu schlafen. Die Schnarchkulisse war wieder sehr beeindruckend, störte mich aber auch nicht weiter, denn ich war total kaputt und wollte noch ein wenig schlafen, bis um 6:30 Uhr mich mein Handy wieder wecken sollte……..
Hochgeschreckt, weil Linda und Katrin bereits fertig angezogen waren, fragte ich Linda nach der Uhrzeit. Die Antwort: 7:10 Uhr versetzte mich in Hektik. Ich hatte verschlafen….., das erste Mal in über 20 Jahren Fan-Club-Turnier-Teilnahme. Als ich im Spiegelsaal ankam, war bereits alles für das Frühstück gerichtet und ich musste mir den einen oder anderen Spruch anhören. Auch an dieser Stelle ein ganz großes Danke schön an das gesamte Frühstücks-Team! Und sorry noch einmal, dass „Mutti“ verschlafen hat.
Nach dem Frühstück ging es dann mit den letzten Vorrundenspielen weiter. Dem ein oder anderen merkte man deutlich die lange Nacht und den wenigen Schlaf an……..Andere machten genau mit dem weiter, mit dem sie in der Nacht aufgehört haben………Genau: Schatzi schenk mir ein Foto.
Am Sonntag waren wir deutlich besser in der Zeit und die Platzierungsspiele standen an. Alles lief prima und so stand dann gegen 14 Uhr das Finale des 2. Blau-Weißen Störti-Cups an: Wilde Füchse Berlin gegen unsere Freunde aus Dessau. Das Finale hätte spannender nicht sein können: Hochmotivierte junge Berliner gegen routinierte Dessauer.
Rechtzeitig zum Finale war auch Martin Schwalb in der Halle und hatte sich seinen Platz zwischen den Blau-Weißen und Störtis gesucht.
Am Ende siegte die Routine gegen die Jugend und Dessau war verdienter Sieger des
2. Blau-Weißen Störti-Cups geworden. Hierzu noch einmal ganz herzlichen Glückwunsch, auch an die zweitplatzierten Berliner.
Martin Schwalb sprach bei der Siegerehrung von einem hochklassigen Finale und war begeistert, wie freundschaftlich die ganze Atmosphäre war. Er bedauerte sogar, nach dem ihm einige Leute von der tollen Feier am Abend berichtet hatten, bei dieser nicht dabei gewesen zu sein. Ich kann nur sagen, es stimmt Martin, da hast du etwas versäumt!
Mein Fazit: Die ganze Arbeit hat sich wieder mehr als gelohnt. Ich denke wir waren gute Gastgeber, auch wenn es immer wieder etwas gibt, was man verbessern kann. Die vielen Helfer waren super und ohne Euch wäre das Turnier nicht so eine tolle Veranstaltung geworden! Dafür auch noch einmal vielen Dank! Für die, die nicht da waren, kann ich nur sagen, schade für Euch, Ihr habt wirklich etwas versäumt!
Ich muss sagen, ich vermisse Euch und freue mich auf den 3. Blau-Weißen Störti-Cup 2013 zum 10- jährigen Jubiläum der Störtis und 30-jährigem Jubiläum der Blau-Weißen.
Ich wünsche Euch allen eine tolle Handballsaison 2011/2012 und verbleibe mit einem freundlichen Schatzi schenk mir ein Foto
Eure Ilka
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